Monatsarchiv: Dezember 2010

Euro-Krise: die Wahrheit liegt auf dem Tisch

Aktueller Nachtrag am Mo. morgen 20.12.: Pimco ist nicht irgendwer, sondern der weltweit größte Anleiheinvestor im Besitz der Allianz „gibt die Währungsunion fast verloren“, siehe Spiegel Online (Originalartikel in der WELT) von heute. Nur: was heißt das für die anderen Allianz-Firmen, z.B. den größten deutschen Lebensversicherer Allianz Leben AG???

Auch  der Beschwichtigungsartikel in Spiegel Online heute „Europas Wundergeld trotzt den Schwarzmalern“ kann nicht wirklich beruhigen, weil die Schulden dadurch nicht weniger werden und es ein nur schwacher Trost ist, daß der Dollar noch schlechter dran ist. Ob die Logik „Die Krise, die Europa durchlebt, ist keine des Euro. Sondern eine der Staatshaushalte und des Bankensystems.“ Weiterlesen

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Die Euro-Schuldenkrise – wem soll man noch glauben?

Mein Parteifreund Gerhard Schick, der als Parteilinker und Dr. der Ökonomie finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion ist, bekennt sich hier im FOCUS-Interview zur Transferunion, zu Eurobonds (das ist gemeinsame europäische Schuldenaufnahme), damit zu höheren Zinsen für die deutschen Staatsschulden und zu EU-Steuern nach Brüssel, damit zu höheren Steuern für alle. Zwar schlägt er vor, dafür die „Mitgliedsbeiträge“ (klingt so harmlos wie ein Vereinsbeitrag) der Staaten nach Brüssel fallen zu lassen, aber das muß man auch erst mal glauben, daß Brüssel auf ein Geld verzichtet.

Da er als finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion die offizielle Parteilinie vertritt, ist das die Position der GRÜNEN insgesamt zur Euro-Krise – mehr Schulden, mehr Steuern, mehr Macht nach Brüssel, mehr Transfers von deutschen Steuern (Arbeitnehmern) nach Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien – das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, Weiterlesen

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