Monatsarchiv: April 2011

Kommunalpolitik in Reutlingen, CDU: ein guter Vorschlag zum Rathaus, Bankrott-Gutachten zum Achalmtunnel

Zwei schöne Zeitungsartikel regen zum Nach-Denken an: in der StZ vom 10.04. über das Reutlinger Rathaus, im GEA heute über den Achalm-Tunnel mit dem überraschenden Eingeständnis „Weniger Entlastung“. Beide Artikel berichten von Niederlagen der Kommunalpolitik, wenn es bei den nächsten Kommunalwahlen ausgeht wie jetzt bei den Landtagswahlen, so liegt das nicht mehr an Fukushima oder Brüderle, sondern ganz einfach an schlechter Politik der alt-bürgerlichen Parteien (womit klar wäre, daß die Grünen eben die neu-bürgerliche Partei sind, der Volvo- und Prius- statt Mercedes-, BMW- oder Audi-Freunde).

Das alte Rathaus, heute die Alexandre-Terrasse

‚“Das Reutlinger Rathaus ist kein Bauwerk, zu dem man auf Anhieb in Liebe entbrennt.“ oder: „architektonische(n) Kraftmeierei“ und: „In die Baugeschichtsbücher ist dieser Stil als Brutalismus eingegangen“ sind die keywords bei der Stuttgarter Zeitung über das Reutlinger Rathaus. Offensichtlich ist der Sicht-Beton-Scheiß der 60er Jahre jetzt renovierungsbedürftig Weiterlesen

Advertisements

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Grüne Bundestagsfraktion will IHKs „reformieren“ – mit dem Weichspüler gegen eine Betonbastion der Reaktion

Nach dem Sieg der „Unternehmer gegen Stuttgart21“ gegen die IHK gestern beim Verwaltungsgericht Stuttgart (StZ) wurde heute auch ein Fraktionsbeschluß der grünen Bundestagsfraktion vom 05.04., also gerade mal vor 3 Tagen, gepostet „Kammern der Zukunft – Für ein modernes und transparentes Kammerwesen“.

Fast jede Wette: da hat kein/e einzige/r Selbständige/r mitgearbeitet oder alle, die nicht Beamte, Sozialarbeiter, Juristen oder Lehrer sind, wurden vorher sediert. „Wir erwarten einen umfassenden und kontinuierlichen Reformprozess im deutschen Kammerwesen und unterstützen diesen aktiv.“ Ein Hammer-Satz, kümmert es irgendeinen Kammer-Fuzzi in Deutschland, was die grüne Bundestagsfraktion erwartet?

Zwangskammern als Instrument der Integrationspolitik

„Nach  wie  vor  finden  viele  Jugendliche  und  junge Erwachsene  trotz  intensiver  Suche  keinen  Ausbildungsplatz.  Besonders  schwierig  ist  die  Situation  für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Vielen Jugendlichen fehlen Mindestqualifikationen für eine Berufsausbildung.“ Oder: „Zudem  müssen  die  Kammern ihre  Mitgliedsunternehmen  bei  der  Sicherung  des  Fachkräftebedarfs  unterstützen  und  zur  beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten verstärkt Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater zur bedarfsorientierten Beratung in den Betrieben und Mitgliedsunternehmen einsetzen.“

Im Klartext: per fortgeführter Zwangsmitgliedschaft aller Betriebe sollen die Fehler der Zuwanderungspolitik Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein