Monatsarchiv: Juni 2011

Agents provocateurs der Polizei bei S21

Diverse Videos bei youtube zeigen einen Raufbold, der von friedliebenden Demonstranten am Weitermachen gehindert wird; beim Gerangel zeigt sich, daß er eine Waffe unter der Zivilkleidung trägt – ein B…. olizist.

Das perfide Spiel mit agents provocateurs, die den friedlichen Protest diskreditieren sollen, passte zur Regierung Mappus (und vielen anderen  davor). Nach diesen Videos ist der neue SPD-Innenminister seinem Ministerpräsidenten eine Erklärung schuldig.

Hier die Videos (1, 2) – danke der Stuttgarter Zeitung für den Bericht. Andere Blogger finden eine deutlichere Sprache: „Agent Provocateur enttarnt – Anklage wegen versuchtem Totschlag für Enttarner“. Die Webseite „Bei Abriss Aufstand“ der Parkschützer wird zur Pflichtlektüre.

Die „einfachen, netten“ Polizisten haben ein Problem, wenn der Ruf der Polizei so zum Repressionsapparat versaut wird. Die GdP ist gefordert. Weiterlesen

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Mind. 2000 Achalm-Tunnel – in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien

Heute abend kurze Radtour gemacht – Güterbahnhof – Achalm-Restaurant, ohne Einkehr – Eningen – alte Straßenbahn – Panoramaweg zurück. Unten an der Baustelle Südbahnhof mich an die ca. 100 Mio erinnert, die der Achalmtunnel kosten soll.

Dazu passen die Artikel im Spiegel heute, wo Schäuble von 211 Mrd für den EFSF spricht oder im FOCUS, wo der Euro-Kritiker und Kläger in Karlsruhe Spethmann auf noch astronomischere Beträge kommt, die uns der Euro insgesamt schon gekostet hat und noch kostet, 2500 Mrd ist eine nette Summe. In Achalmtunneln ausgedrückt wären das laut Schäuble 2110 (i.W. zweitausendeinhundertzehn) Achalmtunnel, bei Spethmann gar 25.000 Weiterlesen

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Griechen, EZB und Target2 einfach erklärt – Krugman sieht den Euro im Panik-Modus

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Kontostände der Zentralbanken bei der EZB Ende 2010 Quelle: http://krugman.blogs.nytimes.com/2011/06/01/the-euro-living-dangerously/

Kennen Sie den: Treffen sich zwei Dichter am Strand, der eine: „Da draussen schwimmt ein Barsch, das Wasser geht mir bis zum Knie“. Der andere: „das reimt sich doch gar nicht“. Der erste wieder: „wart‘ doch, bis die Flut kommt“.

Warren Buffet wird zitiert: „Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Meer gegangen ist“ (im prüden Amerika ein worst-case-Szenario), er meint, welche Finanzanlagen krisenfest seien. Im Ernst: als wir zwei deutsche Studenten anno ’82 vom Praktikumshof in Massachusetts aus mit ein paar Amis an einem einsamen Badesee im Wald waren (weit und breit sonst niemand), verteilten sich die gleichaltrigen Amis zum Umziehen hinter die Büsche, was auf uns einen starken Gruppenzwang ausübte, auf die Badehose nicht zu verzichten.

Von einem anderen Wasserstand schreibt Paul Krugman über die Euro-Krise: „If you ask me, the water level has now dropped so far that the fuel rods are exposed. We really are in meltdown territory.“ Ein Kind des Atom-Zeitalters: eine fishing rod ist eine Angelrute, fuel ist eigentlich Treibstoff, „fuel rods“ sind aber die Brennstäbe in einem AKW und wenn der Kühlwasserstand fällt, ist nicht nur die fehlende Badehose das Problem, dann sind wir „in meltdown territory“, also nahe der Kernschmelze.

Es geht um die Frage, und die hat HW Sinn als erster so deutlich gestellt, ob neben den offiziellen Griechenland-Rettungspaketen die Zahler-Länder (also in der Hauptsache Deutschland) via Forderungen und Verbindlichkeiten auf Tagesgeld- oder Verrechnungskonten bei der EZB viel höher haften als die Zahlen aus den Rettungspaketen besagen. Der FAZ-Autor Stefan Ruhkamp beschreibt es am 19.04. so: Weiterlesen

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Die Rolle der EZB – Deutsche Bank hat’s gewußt

„Weissgarnix“ – mehr als Untertreibung für einen Wirtschaftsblog eines offensichtlichen Finanzprofis. Darauf gestern der aufschlußreiche Artikel „Der automatische Bailout durch die EZB“, worin er die Verrechnungssysteme innerhalb der EZB beschreibt, durch die die nationalen Zentralbanken riesige Verbindlichkeiten zum fast-Null-Zins bei der EZB aufbauen können.

„Defacto gibt’s im GIPS-Bailout gar nichts mehr groß zu verhandeln, denn die EZB und ihre angeschlossenen Zentralbanken haben längst Fakten geschaffen. Weiterlesen

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Energie, Klima, Schulden: Fährt die Wirtschaft gegen die Wand? SPD-Veranstaltung im Rebstöckle mit Minister Dr. Nils Schmid

Per Facebook bin ich zu einer SPD-Veranstaltung am kommenden Mittwoch im Rebstöckle eingeladen mit Prof. Dr. Reiner Kümmel, pensionierter Professor für Theoretische Physik an der Uni Würzburg, die Zusammenfassung seiner aktuellen Vorlesung Thermodynamik und Ökonomie findet sich hier.

FacebookRebstöckle

Wenn man die 12 Mrd. Nettoliquidität anschaut, die Daimler nur 2 Jahre nach der Finanzkrise als Polster angesammelt hat (und jetzt gibts noch 1 Mrd. Subventionen für die deutsche Automobilindustrie wg. Elektroauto), hat man eigentlich wenig Sorgen um „die Wirtschaft“ wegen Schulden.

Wegen Schulden fahren v.a. die Staaten gegen die Wand – oder doch nicht? Weiterlesen

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