Redemanuskript für die Demo in Stuttgart

Welche Ehre – ich sollte auf der Demo am 17.09. in Stuttgart reden dürfen, als Unternehmer und Grüner. Leider bin ich familiär verhindert, Familie ist für mich ganz wichtig, Politik soll für die Familie da sein, nicht umgekehrt, deshalb wird von mir ein Grußwort verlesen. Hier das Manuskript:

Mit der Demokratie ernst machen!

Als Familienvater, Selbständiger und Mitglied der Grünen aus Reutlingen mache ich beim Aktionsbündnis hier mit, weil die Grünen bei den Themen Euro-Rettung und ESM einen klassisch linken Kurs fahren: mit gedrucktem Geld kann man weder die Welt noch europäische Werte retten, man kann damit auch keine denkenden Bürger beruhigen. Die Grünen verraten beim Thema ESM ihre eigenen Grundwerte Nachhaltigkeit und Basisdemokratie, dagegen möchte ich meine Stimme erheben und danke den Veranstaltern hier, daß ich das hier öffentlich sagen darf – aus dringenden familiären Gründen kann ich leider nicht selbst hier sein.

Als Unternehmer mit 25 Mitarbeitern sind für mich Staatsverschuldung, Transparenz und die Mitsprache freier, politisch aktiver Bürger zentrale Themen. Oswald Metzger war für mich bei den Grünen der Leuchtturm, den sie offensichtlich allzugerne abgeschaltet haben. Ich würde unserem Ministerpräsidenten Kretschmann gratulieren, wenn er hier in BaWü schon dieses Jahr einen ausgeglichenen Haushalt schaffen würde.

Dagegen sieht es auf Bundes- und Europa-Ebene düster aus: sowohl die Bundestagsfraktion mit Trittin und Schick als Finanzexperten als auch im Europaparlament Giegold befürworten das gesamte ESM-Paket, sie befürworten, daß wir mit unseren Kindern und Enkeln mit hunderten Milliarden für politische Fehler und Miseren in Athen, Rom, Madrid, Lissabon und Paris haften.

Ich bin entrüstet, daß unsere Bundestagsabgeordneten bei uns in Reutlingen uns Wähler nicht informieren, keine Informationsveranstaltung, keine Aufrufe, nichts. Sind sie uns Wählern Verantwortung schuldig oder ihren Parteivorsitzenden? Sie zeigen sich betroffen, entsetzt von den großen Zahlen, aber sie wollen nicht öffentlich sagen, wie sie am 29. abstimmen werden! Entweder sie haben selbst keine Meinung, dann sind sie selbst Stimmvieh – oder sie haben eine Position, die sie nicht öffentlich sagen, dann täuschen sie uns Wähler!

Ich rufe Sie auf: fragen Sie Ihre Bundestagsabgeordneten, drucken Sie das Stuttgarter Manifest aus, verteilen Sie es in Ihrem Bekanntenkreis, werden Sie zum politischen, aktiven, freien Bürger – für Ihre Kinder, für die Demokratie, für Freiheit und Frieden in unserem Land und Europa!

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