Leserbriefe – ein Überblick – der Hebel – von der Leyen vs. Schröder – S21 – Busspur Bismarckstraße Reutlingen: der Fortschritt ist unaufhaltsam

Mindestens so interessant wie der redaktionelle Teil einer Zeitung sind für mich die Leserbriefe, hier ein paar aktuelle Beispiele:

mit Ramsauers Testballon- oder Ablenkungsmanöver-Thema „Helmpflicht für Radfahrer“ setzen sich zwei LB’s im GEA auseinander, danach dürfte das Thema erledigt sein „Typisches Stammtisch-Thema“ und noch einer.

Was uns die Politiker zur EFSF-Hebelung sagen, ist das eine, wenn ein Professor für Bankrecht von der Uni Köln dazu was sagt, hat das für mich mehr Gewicht: „Selbsttäuschung oder Täuschung?“ (hier). „Jetzt muß man sagen, dass der Hebel das Risiko multipliziert und die Gesamtsumme größtenteils vernichten wird. Das wird der Wähler nicht verzeihen. Der Bundestag muß dazu nein sagen. Er stärkt damit der Bundesregierung den Rücken, die international enormem politischen Druck ausgesetzt ist, einer Hebelung zuzustimmen. Dieses Nein ist auch der einzige effiziente Weg zur Haushaltssanierung der Schuldenländer.“ Der Brief erschien am 26. Oktober, der Bundestag hatte am Tag zuvor jedoch zugestimmt. Wissen die MdB’s besser Bescheid in solchen Dingen als ein Professor für Bankrecht? Testen Sie es doch mal, verwickeln Sie „Ihre/n“ MdB in eine Diskussion über dieses Thema – Sie werden entsetzt sein.

Der Leserbrief daneben macht auch nicht mehr Mut, unter der Überschrift „Die Regierungen selbst sind das Risiko“ steht: „Lakonisch bemerkt, ist die Rückzahlung des Kreditbetrages und des Zinses wesentlicher Vertragsbestandteil und nicht etwa herausragende Leistung einer Vertragspartei. Gerade Rechtsstaaten, aus denen die EU ausschließlich bestehen möchte, … Es sind die Regierungen selbst und damit die Bundesregierung, die das Risiko darstellen. … Sie sind das Risiko aufgrund ihrer Entscheidungsbefugnisse. Es sollte nicht vergessen werden, dass es die Summe der EU-Regierungen und ihrer gut besoldeten Brüsseler Fußsoldaten war, die Griechenlands Zahlen zum Euro-Beitritt nicht sorgfältig geprüft haben…“

Darunter, eine Frau mit Dr.-Titel zu von der Leyen vs. Schröder: „Dieser Zickenkrieg“ – schließt mit „Wer braucht eigentlich solche Ministerinnen?“

Bismarckstraße Reutlingen, die Busspur unten an der Karlsstraße, dieser Leserbrief im GEA: wer vom Tiefbauamt hat den Mut, sich zu dieser Neuerfindung des Rades zu bekennen? Das ist Verkehrsbehinderung pur, wahrscheinlich will die Stadtverwaltung per Verelendungstheorie die Bismarckstraße verkehrsberuhigen, einen anderen Sinn kann das nicht haben, denn: die Geradeaus-Spur (bisher in der Mitte) ist jetzt der rechten Spur zugeschlagen worden, damit stehen dort schon mal doppelt soviel Autos. Der Bus wird also noch weniger aus seiner Haltebucht kurz vor der Ampel herauskommen, strafverschärfend kommt hinzu, daß gleichzeitig mit dieser Spur auch die Fußgänger vom Subway-Schuppen zum Schreibwarenladen über die Karlstraße grün haben, die Rechtsabbieger also auf diese warten müssen, damit auch die Geradeausfahrer – wir wünschen den Busfahrern in der Bucht und den Schlangestehern gute Nerven! Und dem Tiefbauamt weiterhin einen guten Schlaf… Danke dem Leserbriefschreiber Martin Esken aus Pfullingen!

Nachtrag am 22.11.: Freitag mittags um 10 – 14 Uhr wurde die neue Markierung angebracht, nach dem Motto: „Alles wird gut“ – wie bisher drei getrennte Spuren und noch eine Radler-Spur für Linksabbieger in die Karlstraße dazu – tutti bene, vielen Dank Tiefbauamt!

Das Thema S21 im GEA vom 05.11. – danke für den ausführlichen Raum, den der GEA hier einräumt, ganz oben „unser“ MdL Thomas Poreski „Unsere wichtigste Ressource: Köpfchen“, auf der Rückseite dann „Wer da wen über den Tisch ziehen will“ über die unrühmliche Rolle des SPD-Chefs Nils Schmid sowie über das Demokratie-Verständnis der Zwangsinstitution IHK in punkto S21 „Das Votum in den richtigen Kontext setzen„. Jetzt nur eine Frage an den GEA: warum sind die beiden letzten Leserbriefe online, der Leserbrief des MdL aber nicht??? Sicher ein Versehen, das die Online-Redaktion des GEA schnell nachholt (sonst morgen früh als scan, hier, wir sind Print-Abonnenten!)

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