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Welche Leserbriefe der GEA nicht bringt: Schwörtag, Prantl, Direkte Demokratie

Der aufrechte Streiter für Demokratie und gegen Stuttgart 21 Wilfried Hüfler aus Reutlingen postet in facebook einen Leserbrief, den der GEA nicht bringen wollte. Hier der unveröffentlichte Leserbrief von Wilfried Hüfler:

„Volkssouveränität “ scheut der GEA wo wie der Teufel das Weihwasser. Mein Leserbrief dazu (s.u.) kam heute wieder nicht. –
GEA Leserbrief Redaktion – Ich bitte um Abdruck des folgenden Leserbriefes zu Feuerwerk für die Demokratie (16.7.2012)

Die „vorbildliche Demokratie-Lernstadt“ Reutlingen hat wirklich gut daran getan, zur Eröffnung ihres diesjährigen traditionellen „Schwörtags“ den Juristen und Publizisten Herbert Prantl ins Rathaus einzuladen. Dieser renommierte Anwalt der Rechtsstaatlichkeit Weiterlesen

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Der perfekte Samstagmorgen: Bäcker, Zeitung, Garten, Radtour. ESM-Artikel und Leserbriefe

Warum immer selber Blog-Artikel schreiben? Drei schöne Leserbriefe im GEA bringen mehr Klarheit als Glaubenssätze,  Absichtserklärungen und Wunschvorstellungen von Politiker(innen). „Die Euro-Dämmerung hat schon begonnen“ (hier): „der spanische Krisenherd ‚vorerst‘ unter Kontrolle. Der vorerst veranschlagte Kapitalbedarf von 100 Milliarden Euro bildet nur die Oberfläche. In Wirklichkeit liegen die demnächst fälligen Schulden in der Größenordnung von 1 Billion Euro. … Im April 2012 hatten die spanischen Banken einen Total Assets von 4,181 Billionen Euro in ihren Büchern. Spanien befindet sich in einem Desaster.“ Die Politiker(innen) haben wohl Gründe, uns dies nicht alles zu erzählen – ob diese Gründe a) gut für uns sind und b) irgendwas aufhalten?

Und der „Drache ESM“ (hier): „Mit dem ESM startet die Eurozone in den parlamentarisch nur minimal und nur eingeschränkt kontrollierten Schuldenstaat. Wenn die ‚Firma‘ dann pleite ist, Weiterlesen

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ESM: Offener Brief des Reutlinger Bürgers Heinz Lamparter an Pascal Kober, FDP-MdB

Nach 7 Wochen bekam Heinz Lamparter eine erste Antwort auf einen Brief zum ESM, den er an alle drei Reutlinger MdBs geschickt hatte; Pascal Kober antwortete. Hier nun die Replik von Heinz Lamparter, die Antworten von Ernst-Reinhard Beck, CDU und Beate Müller-Gemmeke, Grüne, stehen noch aus (zu dem Thema, das der Bundestagspräsident Lammert als das wichtigste Thema der Legislaturperiode bezeichnet).

Sehr geehrter Herr Kober,

mit Befremden habe ich Ihr o.g. Schreiben gelesen. Sie selbst schreiben darin, dass es in einer lebendigen Demokratie eine Pflicht ist, sich mit Argumenten der Bürger und Bürgerinnen auseinander zusetzen, welche abweichende Vorstellungen zu der eigenen Meinung haben.Leider lassen Sie selbst diese Pflicht in keinem Satz Ihrer Stellungnahme erkennen.


Im Gegenteil, Sie unterstellen mir unzureichende Kenntnisse in Bezug auf die angesprochenen Themen ESM und ESFM. Dann bedauern Sie mich freundlicherweise wegen meiner unzureichenden Vorstellung von der Arbeit eines Abgeordneten. 

Lieber Herr Kober, damit treffen Sie ins Schwarze – ich stimme Ihnen voll und ganz zu !Ich gehe jeden Tag meiner Arbeit nach und gehöre wahrscheinlich zu den von Ihrer Partei beschworenen Leistungsträger des Landes. Meine Steuern bezahle ich pünktlich und Weiterlesen

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Die Schulden der Stadt Reutlingen – Maßstab für die Politik – GEA-Leser lesen mehr: zwischen den Zeilen. Dank an Rainer Buck. 911 oder 1840 € pro Einwohner?

Wie unsere Kinder einstmals unsere heutige Politik beurteilen werden, wissen wir heute nicht. Für uns heute gäbe es ein sehr einfaches Maß, das nur leider sehr wenig angewendet wird: wie gehen wir, wie gehen unsere Verantwortlichen mit dem Geld um, das sie nach Recht und Gesetz von uns Steuerzahlern erheben und das ihnen für ihre Aufgaben zur Verfügung steht?

Das interessiert nur wenige und denen wird es zusätzlich noch erschwert: wer am richtigen Ort sucht, nämlich im Haushalt der Stadt Reutlingen, muß sich durch 603 Seiten kämpfen, bis er endlich die gewünschten Zahlen findet. Auf Seite 100 ist er noch in der Haushaltsübersicht, muß wissen, welche Jahre mit „FJ“ (Folgejahr wohl), „HJ“ (Haushaltsjahr), „VJ“ (Vorjahr) und „VVJ“ (Vorvorjahr?) bezeichnet werden und hat dann erst nicht, was er sucht und weshalb sich Rainer Buck als Vertreter des Souveräns und Steuerzahlers, nämlich uns, auch noch rüffeln lassen mußte. Weiterlesen

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Stadtverwaltung Reutlingen – Blattschuß per Leserbrief „Spirale der Planlosigkeit“ – „demnächst“ mehr in diesem Theater?

„Die Ausarbeitungen von Frau Hotz und ihrem Planungsbüro in Bezug auf das Parkraumbewirtschaftungskonzept Oststadt scheinen trotz mehrfacher Belehrungen unsererseits und der Bürgerschaft ebenso nicht durchdacht, wie sie mittlerweile sogar selbst zugibt.“ Einen Blattschuß heißt man sowas in der Jägersprache: ein Leserbrief am Samstag zu verschiedenen Themen der Kommunalpolitik von zwei ehem. Jugendgemeinderäten sagt viel und spart mir eigenes rum-texten… Empfehlenswert: „Die Ausarbeitungen der Stadt scheinen der eigentlichen Materie nicht gewachsen zu sein.“ Ob Frau Bosch Weiterlesen

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Leserbriefe – ein Überblick – der Hebel – von der Leyen vs. Schröder – S21 – Busspur Bismarckstraße Reutlingen: der Fortschritt ist unaufhaltsam

Mindestens so interessant wie der redaktionelle Teil einer Zeitung sind für mich die Leserbriefe, hier ein paar aktuelle Beispiele:

mit Ramsauers Testballon- oder Ablenkungsmanöver-Thema „Helmpflicht für Radfahrer“ setzen sich zwei LB’s im GEA auseinander, danach dürfte das Thema erledigt sein „Typisches Stammtisch-Thema“ und noch einer.

Was uns die Politiker zur EFSF-Hebelung sagen, ist das eine, wenn ein Professor für Bankrecht von der Uni Köln dazu was sagt, hat das für mich mehr Gewicht: „Selbsttäuschung oder Täuschung?“ (hier). „Jetzt muß man sagen, dass der Hebel das Risiko multipliziert und die Gesamtsumme größtenteils vernichten wird. Das wird der Wähler nicht verzeihen. Der Bundestag Weiterlesen

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Defizit sinkt – Schulden steigen trotz Rekord-Steuereinnahmen

Höflich gesagt mißverständlich ist diese Überschrift im GEA gestern auf S. 1: „Aufschwung spült Geld in Staatskassen – Defizit sinkt“. Der schnelle Leser könnte beruhigt sein und sich denken „also ist es doch nicht so schlimm mit der Staatsverschuldung“.

Der GEA hätte mindestens genauso richtig schreiben können:

  • trotz Rekordsteuereinnahmen machen wir weiter Schulden
  • nicht ganz so viel, wie gedacht, aber wir leben weiter über unsere Verhältnisse
  • die Gesamtverschuldung ist mit ca. 2 Billionen € dramatisch
  • mit  den Eurobonds werden wir auf jeden Fall höhere Zinsen bekommen, Weiterlesen

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