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Neuer Blog-Titel: Nachahmer und Mitmacher eingeladen

Schon länger war ich mit meinem Blog-Namen nicht zufrieden: „grün, ökologisch, liberal, konservativ“ oder so ähnlich, zu lang, zu kompliziert, zu von allem ein bißchen. Und das Stück Landkarte als Grafik war geklaut.

Mit dem neuen Titel fühle ich mich als Reutlinger (die ersten 9 Jahre und seit 17 Jahren wieder), als Diskussionsteilnehmer und als Teil der 25%, die die neue Regierungspartei gewählt haben. Die wollen nicht plötzlich alle mehr Gender und weniger Autos, mehr Euro“rettung“ für die Südstaaten und weniger Netto hier, sondern die haben uns Grünen eine Chance gegeben, die wir nutzen sollten. Regierungspartei ist nicht mehr Ponyhof oder Jugendfarm, sondern Ernst und kann nur mit den Wählern gehen. Grüne Lieblingsthemen wie Schulpolitik oder Gender könnten solche Politikfelder sein sein, mit denen wir gezielt und haarscharf am Wählerwillen vorbei agieren könnten; Weiterlesen

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Grüne Bundestagsfraktion will IHKs „reformieren“ – mit dem Weichspüler gegen eine Betonbastion der Reaktion

Nach dem Sieg der „Unternehmer gegen Stuttgart21“ gegen die IHK gestern beim Verwaltungsgericht Stuttgart (StZ) wurde heute auch ein Fraktionsbeschluß der grünen Bundestagsfraktion vom 05.04., also gerade mal vor 3 Tagen, gepostet „Kammern der Zukunft – Für ein modernes und transparentes Kammerwesen“.

Fast jede Wette: da hat kein/e einzige/r Selbständige/r mitgearbeitet oder alle, die nicht Beamte, Sozialarbeiter, Juristen oder Lehrer sind, wurden vorher sediert. „Wir erwarten einen umfassenden und kontinuierlichen Reformprozess im deutschen Kammerwesen und unterstützen diesen aktiv.“ Ein Hammer-Satz, kümmert es irgendeinen Kammer-Fuzzi in Deutschland, was die grüne Bundestagsfraktion erwartet?

Zwangskammern als Instrument der Integrationspolitik

„Nach  wie  vor  finden  viele  Jugendliche  und  junge Erwachsene  trotz  intensiver  Suche  keinen  Ausbildungsplatz.  Besonders  schwierig  ist  die  Situation  für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Vielen Jugendlichen fehlen Mindestqualifikationen für eine Berufsausbildung.“ Oder: „Zudem  müssen  die  Kammern ihre  Mitgliedsunternehmen  bei  der  Sicherung  des  Fachkräftebedarfs  unterstützen  und  zur  beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten verstärkt Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater zur bedarfsorientierten Beratung in den Betrieben und Mitgliedsunternehmen einsetzen.“

Im Klartext: per fortgeführter Zwangsmitgliedschaft aller Betriebe sollen die Fehler der Zuwanderungspolitik Weiterlesen

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