Schlagwort-Archive: griechenland

Griechen-„Rettung“, die zweite: zwei Reutlinger Abgeordnete stimmen zu, einer fehlt. Gesamt-Risiko für D: 57 Mrd. Plus Target II – Risiken. Plus ESM. Plus unsere eigenen ca. 2 Bill. Schulden.

Wo war Ernst-Reinhard Beck? Hier (der Link, hier abgespeichert) ist das offizielle Ergebnis der namentlichen Abstimmung zum II. Griechenland-Rettungspaket; die Reutlinger MdB’s von FDP und Grünen, Kober und Müller-Gemmeke, haben mit Ja gestimmt, Ernst-Reinhard Beck wird unter „Nicht abg.“ aufgeführt. Ist er krank oder gab es andere Gründe?

Die Bedenken mancher Abgeordneter haben dazu geführt, daß die Entscheidung, für die Kanzlerin Merkel geworben hatte, auf die Zustimmung von SPD und Grünen angewiesen war, eine „eigene“ Mehrheit hatte Merkel nicht; Weiterlesen

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Bloggen am Abend: FDP vor Mitgliederentscheid – Schäffler warnt vor Superstaat (-sstreich) – langsamer Bankrun aus Angst vor Banken und Staat

Über drei FAZ-Artikel muß ich morgen bloggen: Schäffler und Hirsch werden wohl den Mitgliederentscheid in der FDP durchbekommen, Schäffler darf in der FAZ vor einem EU-Superstaat im Hauruck-Verfahren warnen und in Griechenland gehen die Bankeinlagen zurück (hier), auf Deutsch, die Leute holen das Geld von der Bank, weil sie Angst vor dem Zusammenbruch einer Bank oder einem staatlichen Zugriff auf Bankeinlagen haben.

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FAZ-Steltzner: Angriff auf das Sparbuch

Der FAZ-Mitherausgeber Steltzner wird in einem Kommentar deutlich: „Wirtschaftliche Fakten kümmern die Rettungseuropäer so wenig wie EU-Verträge. Deshalb sollen Euroländer, die gut wirtschaften, für die zahlen, die Schulden machen. Sie nennen es „Rettung“, wenn überschuldete Länder noch mehr Kredit bekommen. Die in Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien munter weiter wachsenden Ausgaben und Staatsdefizite verkaufen sie als Sparkurs.“

Den Rest des kurzen Kommentars lesen Sie bei Interesse bitte selbst. Ob unsere MdB’s wissen, wie schlecht die Stimmung im Land ist? Dank Internet könnten sie sich in Echtzeit informieren, hier eine kleine Auswahl aus den Online-Leserkommentaren zum FAZ-Artikel:

  • Wahrscheinlich wird es wohl des großen Zusammenbruchs bedürfen, eh‘ unsere Rettungskomiker merken, welchen unsäglichen Blödsinn sie uns zugemutet haben. Könnte allerdings sein, dass sie das dann immer noch auf die >bösen< Spekulanten schieben.
  • Ich höre schon das Gelächter, frenetisch, in gewissen Kreisen unserer „europäischen Freunde“, wenn dem deutschen Michel auch noch das Ersparte weggenommen wird, während Italiener, Griechen und anderes Volk selbstverständlich ihre Sparguthaben BEHALTEN. Weiterlesen

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30% in 3 Jahren – warum noch bloggen? Verdienen wir an Griechenland?

Am 20.07.2011 gab es im Deutschlandfunk eine schöne Diskussion mit Teltschik, Verheugen und einem Prof. Karl-Otto Lenz (ehem. Generalanwalt am Europ. Gerichtshof) zur Eurokrise am Vorabend des (mal wieder) Brüsseler Gipfels. Jo Leinen, heute für die SPD im EP, früher mal Wortführer des BBU (Bund Bürgerinitiativen Umweltschutz, Anfang der 80er) durfte auch mitdiskutieren.

Zum Glück habe ich die mp3-Datei kurz nach der Sendung abgespeichert (die Webspace-Erweiterung bei wordpress muß ich erst noch buchen, dann gibt es die mp3-Datei hier – besser: ich lade die mp3 auf youtube hoch und verlinke dann, in ein paar Tagen)(Nachtrag am 02.09.: dank dem kostenlosen und ohne Anmeldung – Hoster namens file-upload.net gibt es die 20-MB-mp3 hier), heute gibt es sie beim dlf nicht mehr zum download. Das ist 42 min Geschwalle, v.a. von Verheugen, den Leuten Sand-in-die-Augen-streuen. Vor dem Verheugen muß man Angst haben, von dem Teltschik glaubt man, daß er Kaliber hat und viiiel mehr weiß, als er rausläßt, der Jo Leinen scheint seine besten Zeiten hinter sich zu haben. Der Teltschik hat Körper wie ein zigJahre alter Bordeaux, der immer noch Steigerungspotential hat, Jo Leinen bleibt flach wie ein billiger Müller-Thurgau, den man besser schon vor 3 Jahren zum Kochen genommen hätte. Der Verheugen ist reines, süßliches Glykol, wäre die Flasche nur zugeblieben und gleich dem Staatsanwalt übergeben worden wg. Untreue im Amt.

Man muß sich diese 42 Minuten mp3 nicht antun, auch wenn sie sehr erhellend sind. Kürzer geht es mit diesem Klartext-Artikel Weiterlesen

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Klarer Blick oder starr vor Schreck? Unsere MdB Beate Müller-Gemmeke hat „geöffnete Augen“ – sind wir Spielfiguren in einem „klassisch linken Projekt“?

In einem kleinen Leserbrief-Duell antwortet unsere MdB auf einen Leserbrief vom 14.05. zum Dauer-Thema Griechen-Rettung „Unheilvolle Symbiose von Politik und Banken“ von Holger-Andreas Elsner aus RT-Betzingen.

In einem früheren Leserbrief zeigt sich Herr Elsner auch als Frank Schäffler-Fan, dem FDP-MdB, der am profiliertesten gegen die verschiedenen „Rettungsschirme“ argumentierte. Elsner stellt fest, daß die Griechen- und Euro-Rettung v.a. zur Rettung der Banken (und Versicherungen) dient, die groß in griechischen Staatsanleihen investiert sind und bei einer „Umschuldung“ (etwas deutlicher auch „hair-cut“ genannt) auf einen großen Teil ihrer Forderungen verzichten müssten. Hier im Blog weiter unten wird noch eine Ursache genannt, warum Politiker gegen „Umschuldungen“ sind: Sven Giegold nennt im Europäischen Parlament über 400 Mrd offene Forderungen zwischen den Zentralbanken („im Eurosystem nicht vorgesehenen Verbindlichkeiten“), die dann auch leiden würden – unser Währungssystem wäre wohl in ernster Gefahr. Nur: diese Gefahr besteht schon jetzt real und es gibt nur sehr wenige Politiker, die das erkennen und uns ehrlicherweise sagen – ob unsere MdB Müller-Gemmeke es nur nicht sagt oder auch nicht erkennt?

Sie verteidigt ihre Zustimmung zum Rettungspaket für Griechenland: sie hätte „nicht einfach abgenickt“ – ja was dann? Weiterlesen

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Euro-Krise, Griechenland, nächster Akt

Heute dieser Artikel in der FAZ-Sonntagszeitung FAS „Vorbereitung auf den Staatsbankrott“, in dem die nächsten Eskalations-Stufen diskutiert werden, in der Kürze jetzt nur die letzten Sätze daraus: „Der Nachteil: Das Ganze funktioniert nur, wenn der europäische Rettungsfonds den Griechen vorher frisches Geld leiht. Die anderen Euro-Staaten müssten damit mehr vom griechischen Risiko übernehmen. Die Steuerzahler der Länder mit guter Bonität würden nun sogar für Altschulden der Länder mit schlechter Bonität haften. Das würde den Gläubigern sicher gefallen – den Steuerzahlern kaum.“ Siehe auch Die Freie Welt (eine liberale Netz-Zeitung) zu „Grüne wollen Entschuldung Griechenlands .

Und über diesen FAZ.net-Artikel wird auch zu reden sein: „Deutschland verschenkt seinen Wohlstand“, ein Gespräch mit dem früheren Thyssen-Chef und Euro-Kritiker Prof. Dieter Spethmann Weiterlesen

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