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30% in 3 Jahren – warum noch bloggen? Verdienen wir an Griechenland?

Am 20.07.2011 gab es im Deutschlandfunk eine schöne Diskussion mit Teltschik, Verheugen und einem Prof. Karl-Otto Lenz (ehem. Generalanwalt am Europ. Gerichtshof) zur Eurokrise am Vorabend des (mal wieder) Brüsseler Gipfels. Jo Leinen, heute für die SPD im EP, früher mal Wortführer des BBU (Bund Bürgerinitiativen Umweltschutz, Anfang der 80er) durfte auch mitdiskutieren.

Zum Glück habe ich die mp3-Datei kurz nach der Sendung abgespeichert (die Webspace-Erweiterung bei wordpress muß ich erst noch buchen, dann gibt es die mp3-Datei hier – besser: ich lade die mp3 auf youtube hoch und verlinke dann, in ein paar Tagen)(Nachtrag am 02.09.: dank dem kostenlosen und ohne Anmeldung – Hoster namens file-upload.net gibt es die 20-MB-mp3 hier), heute gibt es sie beim dlf nicht mehr zum download. Das ist 42 min Geschwalle, v.a. von Verheugen, den Leuten Sand-in-die-Augen-streuen. Vor dem Verheugen muß man Angst haben, von dem Teltschik glaubt man, daß er Kaliber hat und viiiel mehr weiß, als er rausläßt, der Jo Leinen scheint seine besten Zeiten hinter sich zu haben. Der Teltschik hat Körper wie ein zigJahre alter Bordeaux, der immer noch Steigerungspotential hat, Jo Leinen bleibt flach wie ein billiger Müller-Thurgau, den man besser schon vor 3 Jahren zum Kochen genommen hätte. Der Verheugen ist reines, süßliches Glykol, wäre die Flasche nur zugeblieben und gleich dem Staatsanwalt übergeben worden wg. Untreue im Amt.

Man muß sich diese 42 Minuten mp3 nicht antun, auch wenn sie sehr erhellend sind. Kürzer geht es mit diesem Klartext-Artikel Weiterlesen

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Die Euro-Schuldenkrise – wem soll man noch glauben?

Mein Parteifreund Gerhard Schick, der als Parteilinker und Dr. der Ökonomie finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion ist, bekennt sich hier im FOCUS-Interview zur Transferunion, zu Eurobonds (das ist gemeinsame europäische Schuldenaufnahme), damit zu höheren Zinsen für die deutschen Staatsschulden und zu EU-Steuern nach Brüssel, damit zu höheren Steuern für alle. Zwar schlägt er vor, dafür die „Mitgliedsbeiträge“ (klingt so harmlos wie ein Vereinsbeitrag) der Staaten nach Brüssel fallen zu lassen, aber das muß man auch erst mal glauben, daß Brüssel auf ein Geld verzichtet.

Da er als finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion die offizielle Parteilinie vertritt, ist das die Position der GRÜNEN insgesamt zur Euro-Krise – mehr Schulden, mehr Steuern, mehr Macht nach Brüssel, mehr Transfers von deutschen Steuern (Arbeitnehmern) nach Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien – das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, Weiterlesen

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