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FAZ-Steltzner: Angriff auf das Sparbuch

Der FAZ-Mitherausgeber Steltzner wird in einem Kommentar deutlich: „Wirtschaftliche Fakten kümmern die Rettungseuropäer so wenig wie EU-Verträge. Deshalb sollen Euroländer, die gut wirtschaften, für die zahlen, die Schulden machen. Sie nennen es „Rettung“, wenn überschuldete Länder noch mehr Kredit bekommen. Die in Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien munter weiter wachsenden Ausgaben und Staatsdefizite verkaufen sie als Sparkurs.“

Den Rest des kurzen Kommentars lesen Sie bei Interesse bitte selbst. Ob unsere MdB’s wissen, wie schlecht die Stimmung im Land ist? Dank Internet könnten sie sich in Echtzeit informieren, hier eine kleine Auswahl aus den Online-Leserkommentaren zum FAZ-Artikel:

  • Wahrscheinlich wird es wohl des großen Zusammenbruchs bedürfen, eh‘ unsere Rettungskomiker merken, welchen unsäglichen Blödsinn sie uns zugemutet haben. Könnte allerdings sein, dass sie das dann immer noch auf die >bösen< Spekulanten schieben.
  • Ich höre schon das Gelächter, frenetisch, in gewissen Kreisen unserer „europäischen Freunde“, wenn dem deutschen Michel auch noch das Ersparte weggenommen wird, während Italiener, Griechen und anderes Volk selbstverständlich ihre Sparguthaben BEHALTEN. Weiterlesen

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Sven Giegold: „Wenn alle sparen, ist man hinterher unnötig ärmer“

Unsere zwei Finanzstürmer auf dem linken Flügel spielen sich die Bälle nun täglich zu – nach der grünen Vermögensabgabe von Gerhard Schick gestern will heute Sven Giegold, der grüne Europaabgeordnete, Portugal retten. Mit erstaunlichen Einsichten, Keynes hat das logische Denken doch sehr verändert: im Interview mit dem Deutschlandfunk heute morgen bringt er auf der Höhe des Spannungsbogens den Satz „Wenn alle sparen, ist man hinterher unnötig ärmer“ (siehe Deutschlandfunk-Skript) – und solchen Leuten sollen wir unser Steuergeld anvertrauen!

Der Ifo-Chef Sinn, im Handelsblatt heute, ist da schon näher am gesunden Menschenverstand „Wir würden uns damit immer tiefer in eine Haftungsgemeinschaft hineinbegeben.“, sagt er zu Barroso, der den „Rettungsschirm“ weiter vergrößern möchte. Denn, so Sinn:  „Als bei der Euro-Einführung die Zinsen gesenkt wurden, haben die Länder ja auch nicht gespart, sondern ganz im Gegenteil noch mehr Schulden gemacht.“

Immerhin ist Giegold so ehrlich „Wir sind ja längst eine Transferunion Weiterlesen

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